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Samstag, 4. Februar 2012
Abteilungen Frauenheilkunde / Brustzentrum / Gyn. Krebszentrum
Endoskopische Chirurgie

Die endoskopische Chirurgie leitete vor Jahren eine Revolution in der chirurgischen Therapie ein. Der Zugang durch minimalinvasive Techniken, videounterstützt, bedeutet für die Patientinnen eine deutliche Reduzierung der Operationsbelastung. Hierdurch können viele Eingriffe kurzstationär bzw. sogar ambulant durchgeführt werden, die in der Vergangenheit einen längeren stationären Aufenthalt benötigten. Auch bei malignen Erkrankungen, vornehmlich aber bei gutartigen Erkrankungen, werden endoskopische Verfahren primär eingesetzt. Dies betrifft die Behandlungvon Eileiterveränderungen, Gebärmutterveränderungen (Eileiterschwangerschaft, Myome,Verwachsungen, Endometriose) im Wesentlichen. Endoskopische Verfahren können unabhängig vom Alter der Patientin bei entsprechender Anästhesievoraussetzung durchgeführt werden.

Nahttechnik, Klammertechnik und entsprechender Einsatz spezieller blutstillender Techniken (Argon-Beamer) ermöglichen Operationen analog den per Bauchschnitt durchgeführten Standardeingriffen.

Im Rahmen operativer Interventionen werden pro Jahr über 1000 endoskopische Eingriffe im Zentrum für Frauenheilkunde durchgeführt. Hierbei handelt es sich um Gebärmutterspiegelungen, Bauchspiegelungen aber auch um spezialisierte Verfahren wie die Spiegelung der weiblichen Milchgänge, um zu rascher Diagnostik und gezielter Therapie bei gleichzeitig deutlich minimierter Operationsbelastung zu kommen. Häufigste Krankheitsbilder sind hier Endometriose , Adhäsionen und Myome.

Totale Laparoskopische Hysterektomie

Seit April 2008 wird am Stauferklinikum die Totale Laparoskopische Hysterektomie (TLH) - komplette Entfernung der Gebärmutter durch Bauchspiegelung - angeboten. Sie bietet gegenüber den herkömmlichen, durch einen Bauchschnitt oder durch die Scheide durchgeführten Methoden zahlreiche Vorteile. Die Methode gehört zu den sog. minimalinvasiven Operationen, wobei durch drei jeweils einen Zentimeter lange Hautschnitte mit mikrochirurgischen Instrumenten operiert wird. Im Bauch sind kaum noch Nähte notwendig, das Gewebe wird mit Spezialinstrumenten versiegelt, die Organe liegen spannungsfrei in ihrer ursprünglichen Position. Es entsteht kaum Blutverlust, weniger Wundfläche, weniger Verwachsungen, weniger Wundheilungsstörungen. Die Patientin wird nach der Operation schneller fit, kann früher nach Hause gehen und wird früher arbeitsfähig.

STAUFERKLINIKUM
Wetzgauer Straße 85
73557 Mutlangen

Chefarzt:
Dr. med. Erik Schlicht
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

Sekretariat:
Renate Maier

Telefon:
07171 / 701 - 1802

Telefax:
07171 / 701 - 1809

E-Mail:
erik.schlicht@stauferklinikum.de