![]() |
|
||||||||||||||||||||||
![]() |
|||||||||||||||||||||||
Plastische Chirurgie in der Gynäkologie
Einleitung In der Betrachtung der Historie (Geschichte) der gynäkologischen Operationen fällt auf, daß neben der amputativen Chirurgie sich über Jahrzehnte hinweg die funktionserhaltende Chirurgie bishin zur plastisch-formgebenden Chirurgie im Fach etabliert hat. Einen besonders hohen Stellenwert hat die plastische Chirurgie der weiblichen Brust. Besonders Patientinnen nach Brustkrebs-Operationen oder Strahlentherapie der Brust sind nur durch einen rekonstruktiven plastischen Eingriff mit ihrem Körperbild zu versöhnen (siehe auch Kapitel Brustkrebs). Auch Patientinnen mit Fehlbildungen im Sinne der Hypoplasie (zu klein gewachsene Brust), tuberösen (in Knotenform gewachsene) Brust, Poland-Syndrom (erbliche Mißbildung, auch der Brust), Thoraxwand-Deformationen nach Unfällen haben ihre Ansprüche zunehmend formuliert und zu einer wesentlichen Erweiterung des Spektrums operativer Verfahren an der weiblichen Brust beigetragen. Kosmetische Ansprüche werden heute selbstbewußter und klarer formuliert. In diesem Zusammenhang zu nennende Verfahren: Augmentation, also Vergrößerung der Brust, Reduktion, also Verkleinerung der Brust, sowie formverändernde Eingriffe (Lifting, Mastopexie, kombinierte Verfahren) werden in der Frauenklinik des Klinikums Schwäbisch Gmünd in Routine angeboten. Eine der häufig gestellten Fragen im Rahmen der Augmentation befaßt sich mit der Verträglichkeit von Silikon-Implantaten. Hierzu liegt ein Merkblatt vor. In geeigneten Fällen können auch Eigengewebe-Augmentationen (Bauchhaut-Lappen, sogenannter TRAM oder Latissimus dorsi-Lappen) benützt werden.
Reduktion (Brustverkleinerung)
Die Reduktionsplastik kann medizinisch indiziert sein. Orthopädische Wirbelsäulenbeschwerden, neurologische Beschwerden im Bereich der oberen Extremitäten, ausgeprägte Hautprobleme unter der Brust sind nur einige der Symptome, die entstehen können. Grundsätzlich wird eine Kostenübernahme durch den Kostenträger nur nach Einzelfallprüfung gewährt.
Plastische Eingriffe an der Bauchdecke
Nach Geburten, massiven Gewichtsschwankungen wird insbesondere im Bereich des Mittel- und Unterbauches Fettgewebe oder Hautüberschuß angelagert, der auch unter intensiver Übung oder Diät nicht zu reduzieren ist. Hier muß im Einzelfall insbesondere bei medizinischen Problemen (Hautentzündungen) auf einen plastisch-chirurgischen Eingriff zurückgegriffen werden. In Kombination ist hier die sogenannte Liposuktion (Fettabsaugung) und Bauchdeckenplastik zu nennen. Die formkorrigierenden Eingriffe an den Bauchdecken sind anspruchsvoll und bedürfen genauer Planung. Gelegentlich müssen Bauchwandschwächen durch Faszienligaturen zur Betonung und Wiederherstellung der Taille sowie Neuimplantationen des Bauchnabels erfolgen. Ein stabiles Körpergewicht, hohe Motivation der Patientin und intensive Information sind wesentliche Bestandteile der Vorbereitung. Wie nach jedem plastischen Eingriff sind korrigierende Bandagen für mehrere Wochen aber auch adequate körperliche Schonung erforderlich. |
STAUFERKLINIKUM
Wetzgauer Straße 85 73557 Mutlangen
Chefarzt:
|
||||||||||||||||||||||